You’re never gonna know, if you never even try

Kia Ora (wobei mittlerweile Gude wieder aktueller ist),

dieser Post kommt über 3,5 Monate zu spät… Und ich habe lange überlegt, ob ich ihn überhaupt noch verfasse. ABER ich war schon immer jemand, der beendet, was er angefangen hat, und somit folgt nun der offiziell letzte Post zu meinem Jahr am anderen Ende der Welt – mehr für mich selbst, als für Andere.

Meine letzten Tage waren – as expected – sehr emotional und persönlich schwer. Ich habe die Tage versucht, in vollen Zügen zu genießen und die Momente mit meiner Familie und gerade den Kindern in mir zu speichern. Mittwoch abend habe ich mich von Donna verabschiedet und hier flossen die ersten kleinen Tranchen… Aber Donnerstag stand noch bevor. Morgens bin ich früh aufgestanden, damit ich meinem Gastvater noch vor der Arbeit tschüss sagen kann. Hier sprang der Wasserfall dann in Aktion… Wenig später folgte der Abschied von den Kindern, was so ziemlich das Schlimmste überhaupt war </3. Meine Gastmama fuhr mich mittags zum Flughafen, tränenreicher Abschied inkludiert. Dann war eigentlich alles wieder ok, bis ich später in der Abflughalle ein Bild gesendet bekam von den Kindern. Nach dem folgenden Meltdown redete ich mir die ganze Zeit nur ein „It’s not a goodbye, it’s a See you soon“, was bei mir halt wirklich bald sein könnte, da meine hostfamily eventuell nächstes Jahr nach Europa kommt1

Die beiden Flüge waren unspektakulär, 12h bis Hong Kong und dann dank Verspätung 13,5h nach Frankfurt. Und dann endlich sah ich meine Familie wieder ❤ Es war so unbeschreiblich, sie alle wieder in die Arme zu schließen und tatsächlich wieder zu hause zu sein. Einen Tag später kam dann die große Überraschung: Meine Mutter hat gemeinsam mit meinen Freunden eine riesen Willkommensparty organisiert (praktisch ein revival meiner Abschiedsparty) und sogar AK war aus Landau angereist!! Danke dafür!

Jetzt bin ich seit 3,5 Monaten wieder da. Zwischendurch habe ich gemeinsam mit AK Maja in Stockholm besucht (best weekend <3), bin nach Mannheim gezogen und studiere jetzt hier BWL. Ich bin durch alle Phasen des Heimkommens gegangen und kann nun rückblickend sagen, dass der Spruch „Aupair is not a year in your life, its a life in a year“ absolut stimmt. Dieses Jahr war ein ganz neues und einzigartiges Leben, dass ich so sehr genossen habe ❤ Ich habe Freundinnen fürs Leben gefunden, einzigartige Erfahrungen gemacht und bin so viel gereist. Ich bin an den Herausforderungen gewachsen und habe so viel Glück mit meiner Gastfamilie gehabt, mit denen ich auch nach wie vor im Kontakt stehe. Meine Zeit in Neuseeland ist zwar vorbei, doch ich werde sie nie vergessen ❤

Aber ich weiß jetzt auch, wie sehr ich es hier in Deutschland und gerade in Kloppenheim liebe. Wie sehr ich mich glücklich schätzen kann, Freunde zu haben, wo die Freundschaft nach einem Jahr weg sein immer noch besteht! Wie schön es ist, wieder mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können und selbst jetzt (in Mannheim wohnend) nah genug zu sein ,um für Geburtstage und Sonstiges heim fahren zu können. Bis ich tatsächlich einige Wochen wieder zurück war, habe ich nicht realisiert, wie sehr ich diese Dinge vermisst habe und wertgeschätzt habe. Heimat ist eben doch etwas Einzigartiges ❤

Das wars dann jetzt. Kuss und Schluss ❤

Cheers,

Sandra

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